Christian Schiester bricht 2012 sprichwörtlich auf zu neuen Ufern: Die Coastal Challenge
lockt den Extremläufer im Januar nach
Costa Rica, wo er sich den extremen
Herausforderungen des Dschungels stellt: Tropisches Klima, hohe Luftfeuchtigkeit sowie
eine ebenso exotische wie gefährliche Fauna und Flora lassen den 220 Kilometer langen
Weg durch die Wildnis zu einem wahren Abenteuer werden.
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| Christian Schiester hat Großes vor |
Zur Vorbereitung hat er im
winterlichen Bad Radkersburg zehn Stunden lang bei tropischen Bedingungen trainiert.
Im Jahr 2006 musste
Christian Schiester den Dschungel im Amazonasgebiet schwer gezeichnet, mit
dick einbandagierten Füßen und Rollstuhl verlassen. Hautlose Fußsohlen, ein Hitzeschlag und ein
unter großen Qualen erkämpfter dritter Platz ließen den Steirer einen Entschluss fassen: „Nie wieder
Dschungel! Das war eine der härtesten Erfahrungen meines Lebens!“.
Fast sechs Jahre später kehrt
er dennoch zu einer neuen Herausforderung in die tropische Klimazone zurück: Die „Route of Fire“
lockt den Extremläufer zum
Dschungel-Ultramarathon nach Costa Rica.
Am 22. Januar fällt der Startschuss für das sechstägige Rennen, das rund 50
Teilnehmer aus neun Nationen 220 Kilometer durch die wilde Natur Costa Ricas führt. Bei Etappen
von bis zu 60 Kilometer am Tag, Temperaturen über 30°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit erwartet
die Läufer auf dem Weg zur Westküste dichter Regenwald, windgepeitschte Hochebenen, schroffe
Gebirgspässe, aktive Vulkane, imposante Wasserfälle, tiefe Flüsse und weite Sandstrände.
Mindestens ebenso exotisch wie die paradiesische Fauna ist auch die Tierwelt.
Brüllaffen, Ozelots, Papageien, Pfeilgiftfrösche, Pelikane und Schlangen lassen das Rennen mit
hohem Abenteuercharakter zu einer gleichermaßen wundersamen also auch gefährlichen
Herausforderung werden.
Um diesen extemen Strapazen gewachsen zu sein, hat
Christian
Schiester sein Laufpensum zuletzt wieder auf weit über 300 Kilometer pro Woche hinaufgeschraubt.
Außerdem hat sich der 44-Jährige diesmal etwas Orignielles einfallen lassen, um Körper und Geist
gleichermaßen zu eichen: In der Dampfgrotte der Parktherme Bad Radkersburg hat er zehn Stunden
lang bei tropischen Verhältnissen (48°C und 95% Luftfeuchtigkeit) am Ergometer gestrampelt
„Ich habe ganz bewusst den
Wechsel zwischen kalt und warm gesucht, mich anstatt der Laufwege bis tief in die Nacht durch das
Gebüsch gekämpft und die tropischen Bedingungen in Costa Rica simuliert. Dadurch kann ich im
Januar bereits abgehärtet an den Start gehen“, erklärt Schiester, während er sich im Thermalbecken
von den Strapazen dieser außergewöhnlichen Trainingseinheit erholt.
Weitere Informationen zu Christian gibt es unter
www.christian-schiester.com.
Fotocredit: Philip
Platzer Red Bull Content Pool